JE.TS Spedition München: Der Logistikbranche stehen vermutlich die größten Veränderungen seit Jahrzehnten bevor. Der Klimawandel macht neue Antriebstechnologien und noch effizientere Logistikkonzepte nötig. Zu den Themen der Zukunft gehören aber auch die fortschreitende Automatisierung, eine verstärkte Nutzung von „Big Data“ sowie die Herausforderungen der letzten Meile und eine komplett vernetzte Warenkette. Ein Ausblick.

Klimawandel erfordert neue Antriebskonzepte

Der Klimawandel ist zwar schon länger ein Thema in der Branche, noch nie aber waren die Probleme so drängend. Nicht zuletzt der Dieselskandal, aber auch hohe Feinstaubwerte in den Städten sowie die Jugendbewegung „Fridays for Future“ haben die Nachhaltigkeit zu einem der Zukunftsthemen in der Logistik für die kommenden Jahre gemacht. Allein mit sparsameren Motoren und optimierten Transportwege werden sich die Probleme nicht lösen lassen. Ein zentrale Rolle wird in den kommenden Jahren die Elektromobilität spielen. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis elektrische LKW auch im überregionalen Transportwesen eine größere Rolle spielen werden. Zunächst werden sie aufgrund der eingeschränkten Reichweiten im urbanen Raum unterwegs sein. Noch ist auch das Netz an Ladepunkten in Deutschland zu gering. Mehr zum Thema Elektro-LKW.

Als vielversprechend könnte sich hier die Brennstoffzelle erweisen. Bei diesem Konzept ist weniger die Reichweite das Problem als ein aktuell viel zu weitmaschiges Netz an Tankmöglichkeiten für Wasserstoff. Ein eindeutiger Vorteil der Brennstoffzelle: Die Zeit fürs Nachtanken ist viel kürzer als bei batteriebetriebenen Antrieben. Eine vielversprechende und gleichzeitig kurzfristig verfügbare Alternative könnten Biokraftstoffe sein.

Fortschreitende Automatisierung

Die Automatisierung ist in nahezu allen Branchen eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Viele Abläufe sind schon heute in der Logistik automatisiert und digitalisiert. Dieser Trend wird sich durch die immer schnelle Digitalisierung in der Gesellschaft aber noch beschleunigen. Kaum einen Bereich in der Logistik bleibt ausspart. Vielversprechende Tests mit autonom fahrenden LKW laufen seit Jahren. Bereits 2021 sollen nun die ersten LKW im Routinebetrieb auf deutschen Straßen zum Einsatz kommen. Noch werden aus rechtlichen Gründen in den kommenden Jahren wohl Fahrer in den Kabinen sitzen, die aber immer seltener aktiv eingreifen.

Auch in den riesigen Logistiklagern sind immer seltener menschliche Arbeitskräfte zu sehen. Selbst das Be- und Entladen wird heute schon zum Teil von Robotern und intelligenten Maschinen übernommen. Maschine Learning und künstliche Intelligenz ermöglichen es jetzt schon Robotern, bestimmte Aufgaben selbständig zu erlernen. Berits heute können solche Maschinen ohne menschliche Unterstützung kleinere Teile im Lager eigenständig kommissionieren. In ein paar Jahren werden sie ein selbstverständliches Bild in vielen Logistikfirmen wie der JE.TS Spedition München sein.

Big Data als Schlüssel für mehr Effizienz in der Logistik

Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Das haben Unternehmen wie Amazon oder Facebook schon vor Jahren erkannt. Aber auch die Logistikbranche verfügt über riesige Datenmengen. Diese schlummern aber zu mehr als 90 Prozent derzeit noch ungenutzt auf Servern oder in konventionellen Aktenordnern. Logistikunternehmen wie die JE.TS Spedition München wollen sich nun zukunftsfit machen und müssen diesen Datenschatz unbedingt heben. Die Optimierung des Dieselverbrauches der eigenen Fahrzeugflotte, eine effizientere und flexiblere Gestaltung von Routen sowie eine optimierte Kommissionierung sind nur einige Beispiele.

Big Data ist ein unverzichtbares Schlüsselelement für die weitere Automatisierung in der Logistik. Aber nicht nur dort: Eine effiziente Nutzung wertvoller Daten ist das Bindeglied für nahezu alle Zukunftsfelder in der Logistik. Eine größere Effizienz in den Abläufen zahlt auch auf das Konto nachhaltigerer und klimafreundlicherer Prozesse ein. Zudem können die Daten dabei helfen, Tätigkeiten zu identifizieren, die Mitarbeiter besonders belasten. Nach der Analyse können diese Aufgaben dann entsprechend optimiert werden.

Dauerthema: letzte Meile.

Die Thematik ist fast schon ein Klassiker, wird der Branche aber auch noch im diesem Jahrzehnt erhalten bleiben. Und es besteht dringender Handlungsbedarf, denn hier herrscht bei vielen Betroffenen große Frustration. Kunden warten vergeblich auf Pakete, Fahrer der Lieferdienste verschwenden viel Zeit durch Auslieferversuche, ohne den Empfänger anzutreffen. Online-Händler müssen sich deshalb häufig Klagen ihrer Kunden wegen Lieferverzug anhören.

In den kommenden Jahren droht die Situation zu eskalieren, da der Online-Handel laut Studien exponentiell zulegen wird. In Zukunft werden weitere Branchen das Onlinegeschäft verstärkt ausbauen. Das gilt nicht nur für den Lebensmittelhandel, sondern auch für den B2B-Bereich im e-Commerce.

Ein Lösungsansatz kann etwa die Drohnenlieferung sein, die von Konzernen wie Amazon bereits seit einigen Jahren getestet wird. Aber auch die Lieferung an smarte Paketboxen oder smarte Haustüren ist im Gespräch. Zudem wird eine noch bessere Vernetzung von Lieferanten und Kunden immer wichtiger.

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Ergonomie am Arbeitsplatz

Viele Jobs in der Logistik gelten als hart und die Unfallgefahr in der Branche ist relativ hoch. Allerdings arbeiten die Entscheider mit modernsten Technologien daran, die Situation zu verbessern. Der Anspruch ist nicht weniger, als einen ergonomischen und sicheren Arbeitsplatz zum Standard zu machen. Eine Ansatz dafür sind sogenannte Exoskelette. Sie erleichtern Lagerpersonal etwa das Heben schwerer Lasten. Die Exoskelette sorgen beim Heben für eine bessere Verteilung des Gewichts auf den ganzen Körper. Welche Chancen diese noch in Erprobung befindliche Technologie langfristig bietet, muss sich noch zeigen.

Ein weiterer Ansatz ist Augmented Reality. Mit Hilfe von Datenbrillen kann der Arbeitsalltag eines Kommissioniers simuliert und so die Arbeitsabläufe im Nachgang effizienter und mitarbeiterfreundlicher gestaltet werden. Auch hier werden weitsichtige Unternehmen wie die JE.TS Spedition München in den kommenden Jahren investieren.

Die komplett vernetze Warenkette.

Von Big Data war bereits die Rede. Die umfangreiche Erfassung und Nutzung der Daten ist der Schlüssel zum optimalen Vernetzen von Lieferketten. Entscheidend dafür sind auch die intelligente Auswertung von Workflows und Arbeitsumfeldern.
Die künstliche Intelligenz eines Computersystems ist in der Lage, Arbeitsabläufe selbständig zu optimieren. Das ist aber nur mit einer ausreichenden Datenmenge möglich. Deshalb müssen alle Arbeitsschritte im Detail erfasst werden. Die Ausstattung mit RFID-Chips in der Logistikkette ist deshalb unverzichtbar, um den Algorhythmus mit den nötigen Daten zu „füttern“. Die RFID-Chips kommunizieren mit Lesegeräten und erhalten so den nötigen Input für die spätere Analyse der Geschäftsprozesse in Echtzeit. So ergibt sich ein umfassender Überblick über Prozesse, Arbeitsschritte und auch Umgebung. Je mehr Daten der Computer mit der Zeit erhält, umso besser kann er die Prozesse nach und nach optimieren. Dank künstlicher Intelligenz macht er das komplett selbständig, ohne weiteres Eingreifen des Menschen.

Fazit: Schöne neue Welt

Die Logistikbranche ist im Umbruch, die Veränderungen sind in vielen Bereichen zu spüren. Wer als Logistikunternehmen wettbewerbsfähig bleiben will, muss das Thema Big Data ebenso aufgreifen, wie die Felder Nachhaltigkeit und weitere Automatisierung der Lieferkette. Gerade im Bereich des Klimaschutzes ist rasches Handeln gefragt, da sich die gesetzlichen Richtlinien in den kommenden Jahren wohl weiter verschärfen werden.

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